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I. Allgemeines

Das Zusammenleben der Schüler und Lehrer* unter einem Dach macht eine Reihe von Regelungen notwendig. Dies gilt besonders für eine Schule von der Größe unseres Schulzentrums.
In vielen Gesprächen zwischen Lehrern, Schülern und Eltern ist diese Schulordnung entstanden und von den zuständigen Konferenzen beschlossen worden. Sie kann nicht alle Einzelheiten nennen: bestimmend für das Verhalten in der Schule müssen Einsicht und Rücksichtnahme sein, um ein Zusammenleben in angenehmer Atmosphäre zu ermöglichen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

II. Verhalten auf dem Schulgelände und im Schulgebäude

Alle am Schulleben Beteiligte gehen verantwortlich miteinander um: sie achten einander, helfen sich gegenseitig und treten für einander ein. Das Verhalten der Schüler im Schulbereich muss so sein, dass andere Personen nicht verletzt werden und deren Eigentum nicht beschädigt wird. Für vorsätzliche oder fahrlässige Körperverletzung, für Sachbeschädigung und Diebstahl haftet der Verursacher, gegebenenfalls dessen Erziehungsberechtigter.

Für die Sauberkeit im Schulhaus und auf dem Schulgelände ist jeder Schüler persönlich mitverantwortlich; ein Schüler kann aus gegebenem Anlass auch zur Reinigung innerhalb des Schulbereichs herangezogen werden.

Das Rauchen ist den Schülern im Schulgebäude und auf dem Schulgelände untersagt.

Zweiräder müssen an den vorgesehenen Plätzen abgestellt werden. Jede Haftung seitens der Schule und des Schulträgers ist ausgeschlossen. Die Schüler müssen mit angemessener Vorsicht an die Abstellplätze heranfahren. Der Aufenthalt im Bereich dieser Abstellplätze  während der Unterrichts- und Pausenzeiten ist untersagt.

III. Schulbesuch

Der Schulbesuch wird durch die schulgesetzlichen Bestimmungen geregelt: Demnach sind alle Schüler zum regelmäßigen Besuch des Unterrichts und der übrigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule verpflichtet.
Jedes Versäumnis – auch stundenweise – muss vom Erziehungsberechtigten spätestens am zweiten Tag mündlich oder schriftlich unter Angabe des Grundes entschuldigt werden. Im Falle (fern-)mündlicher Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen. Auch volljährige Schüler legen entsprechende Entschuldigungen vor.
Unterrichtsbefreiung für die Dauer einer Stunde erteilt der Fachlehrer, bis zu zwei Tagen der Klassenlehrer, über zwei Unterrichtstage hinaus die Direktion. Unterrichtsbefreiungen vor und nach den Ferien müssen bei der Schulleitung beantragt werden.
Anträge auf Unterrichtsbefreiung sind so früh wie möglich schriftlich zu stellen.
Erkrankt ein Schüler während der Unterrichtszeit, muss er sich vom Lehrer der laufenden oder der folgenden Stunde mit dem dafür vorgesehenen Formular beurlauben lassen. Eine schriftliche Entschuldigung ist nachzureichen.

IV. Unterricht und Pausen

Das Schulhaus wird für die Schüler um 7.45 Uhr geöffnet. Der Zugang über die Rampe (Realschule) ist verboten. Im Winterhalbjahr dürfen die Schüler das Gebäude früher betreten; sie müssen sich bis 7.45 Uhr im Foyer aufhalten.

Während der Unterrichtszeit (einschließlich der Pausen) darf ein Schüler das Schulgelände aus versicherungsrechtlichen Gründen nur mit Genehmigung eines Lehrers verlassen. Dies gilt nicht für Schüler im Kurssystem der Oberstufen.

Ist eine Klasse ohne Lehrer, meldet der Klassensprecher dies 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn im Sekretariat.

In der Großen Pause verlassen alle Schüler umgehend das Schulgebäude – davon ausgenommen sind das Foyer und die Schülerbibliothek. Schüler ab Klasse 11, die im Schulgebäude bleiben wollen, müssen sich in den Klassen- bzw. Kursräumen aufhalten; sie dürfen während der Großen Pause das Haus nur über die Nordeingänge betreten.

Die Klassenlehrer vereinbaren mit ihren Klassen Ordnungsdienste; die Klassenordner sind für die Sauberhaltung des Klassenzimmers und für den Tafeldienst mitverantwortlich.

V. Schülerzusammenkünfte

Schülerzusammenkünfte ohne Lehrer auf dem Gelände der Schule bedürfen der Zustimmung der Schulleitung.

VI. Beschwerderecht

Anträge, Wünsche und Beschwerden soll ein Schüler dem Fachlehrer, dem Klassenlehrer oder dem Verbindungslehrer vortragen. Wenn keine Abhilfe erfolgt, kann sich der Schüler auch an den Schulleiter wenden. Der Schüler kann immer die SMV als Beistand einschalten.

VII. Sonderregelungen

Für Feuer- und Katastrophenalarm gelten besondere Regelungen.

VIII. Schlussvorschriften

Alle im Bildungszentrum unterrichtenden Lehrer können jedem Schüler die Hausordnung betreffende Anweisungen erteilen.
Der Schulleiter, dem das Hausrecht zusteht, kann zu dieser Hausordnung Durchführungsbestimmungen erlassen, die dann Bestandteil der Hausordnung sind.
Diese Hausordnung tritt am 01.12.2007 in Kraft. Gleichzeitig tritt die alte Hausordnung vom 02. November 1992 außer Kraft.

 

Durchführungsbestimmungen und Erläuterungen zur Hausordnung

 

Zu II.: Verhalten auf dem Schulgelände und im Schulgebäude

Das Schulgelände umfasst das eigentliche Schulgelände, die Turnhallen und das Gelände das von Silcherweg, Friedrich-Ebert-Straße, Weg zur Reithalle und Sportplatz eingeschlossen ist.

Mängel und Unfallgefahren sind von Schülern und Lehrern umgehend dem Hausmeister anzuzeigen.

Laut Gesetz ist das Rauchen auf dem gesamten Schulgelände verboten

Mit den Einrichtungsgegenständen, z.B. Tischen und Stühlen, ist pfleglich umzugehen.

Da die Benutzung von Kopf- oder Ohrhörern in Verbindung mit Geräten wie z.B. Walkman und MP3-Player usw. dazu führen kann, dass die Schüler ihre Umgebung nicht mehr in angemessener Weise wahrnehmen und somit auf eventuelle Gefahren nicht reagieren können, ist deren Benutzung auf dem Schulgelände nicht gestattet.  Handys müssen auf dem gesamten Schulgelände ausgeschaltet sein!

Ballspielen im Schulhaus ist nicht gestattet.

Das Werfen mit Gegenständen aller Art, insbesondere mit Schneebällen, ist wegen der damit verbundenen Gefahren streng verboten.

Um Unfälle zu vermeiden, dürfen die Schüler nicht im Schulhaus herumtoben und raufen. Aus dem gleichen Grund ist es z.B. verboten, einem Mitschüler den Stuhl wegzuziehen oder auf dem Stuhl zu schaukeln.

 Bei der Benutzung der Klettergerüste wird rücksichtsvolles Verhalten erwartet.

Wegen der starken Verschmutzungs- und Unfallgefahr dürfen Getränke aus den Automaten und aus der Cafeteria nicht durch das Schulhaus getragen werden; auch kann das Kaugummikauen nicht gestattet werden.

Die Unterrichtsräume müssen nach Unterrichtsschluss in einem ordentlichen Zustand verlassen werden: die Tische sind ordentlich hinzustellen und die Stühle sind an die Tische heran zu schieben. Abfall wie z.B. Papier oder Trinkflaschen sind in die dafür vorgesehenen Behältnisse zu entsorgen. Die Fenster sind zu schließen und das Licht auszuschalten.

Fundsachen sind unverzüglich beim Hausmeister oder beim Fundbüro abzugeben.

 

Zu III.: Schulbesuch

Die Schüler müssen die Schulbesuchsverordnung (Rechts- und Verwaltungsvorschriften des MKS – 6601/21) besonders auch im Hinblick auf Beurlaubung genau beachten.

Zu den „verbindlichen Veranstaltungen der Schule“ gehören u.a. Klassenfahrten, Landheimaufenthalte, Theaterbesuche. Beim Fernbleiben gilt dieselbe Entschuldigungspflicht wie für das Fernbleiben vom Unterricht.

Bei vorhersehbarem Unterrichtsversäumnis (z.B. Führerscheinprüfung oder aus Gründen, die die Schulbesuchsverordnung ausdrücklich erlaubt) müssen die Schüler rechtzeitig schriftlich um Beurlaubung nachsuchen.

 

Zu IV.: Unterricht und Pausen

Mit dem Gong am Ende der Pausen begeben sich die Schüler an ihre Plätze in den Klassenräumen und legen ihre Materialien für den folgenden Unterricht bereit. Die Klassenzimmertür ist geschlossen. Den Schülern ist es ausdrücklich untersagt, sich nach dem Gong noch im Flur aufzuhalten. Fachräume dürfen nur mit dem Lehrer betreten werden.

Auch in den Kursen der Oberstufe ist vom Fachlehrer ein Ordnungsdienst und ein Mediendienst zu bestimmen.

Tische, Stühle, Schwämme etc. dürfen nicht aus den Klassenräumen entfernt werden.
Am Ende des Unterrichts wird die Tafel geputzt.

 

Zu VIII.: Schlussvorschriften

Bei Nichteinhaltung der Regelungen der Hausordnung kann die Schule disziplinarische Maßnahmen ergreifen.


* „Schüler“ und „Lehrer“ bedeutet hier und in der Folge immer auch „Schülerin“ und „Lehrerin“.